Jagdorganisation GmbH


Jagen in Ungarn

Wildart

 

 

ROTWILD (CERVUS ELAPHUS)

 

Der Rothirsch ist die wichtigste Hochwildart Ungarns. In Zahlen sind auch die Bestände in Westeuropa bedeutend, aber die Qualität ist von den Beständen Mitteleuropas repräsentiert mit Ungarn an der Spitze.

Ungarische Verbreitung:
Der bedeutendste und in einem der Beste Rothirschbestand des Landes lebt in Südtransdanubien, in den Komitaten von Zala, Somogy und Baranya. Die Hirsche in West- und Nordtransdanubien, sowie im Nördlichen Mittelgebirge sind von mittlerer Qualität. Die hervorragende Qualität ist dem optimalen Lebensraum des Hirsches und der bewussten Wildwirtschaft zu verdanken. Der Hirsch mag die Eichenwälder, Auen- und Hochwälder, sowie Robinienwälder mit entsprechender Strauchschischt, die durch Landwirtschaftsgebieten unterbrochen sind, wo er gleichzeitig genügend Verstecke und Ernährungsorte findet.

Seine Trophäe ist das Geweih, welches die Hirsche jedes Jahr wechseln. Fünf von den ersten zehn Hirschen der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt.

Jagdsaison des Rothirsches:
Rothirsche werden meistens während der Paarungszeit, der Brunft gejagt, die Jagdsaison fängt 1. September an. In den Komitaten von Südtransdanubien fängt sie schon allgemein Ende August an, aber im Nördlichen Mittelgebirge nur nach der ersten Woche von September, aber sie dauert natürlich dementsprechend auch bis Ende September. Derzeit ändert sich das vorsichtige Verhalten der Hirsche und man kann sie mit Hilfe des Hirschrufes annähern. Nach dem Ende der Brunft fängt das Jagen der Ausschusshirsche an, was bis Ende Januar dauert. Die Hirsche mit weniger Begabung und das Kahlwild kommt meistens derzeit auf die Strecke. Rottiere, Schmaltiere und Kälber können auch während der Riegeljagden im Winter erlegt werden. In Ungarn ist die Quote der Medallientrophäen abhängig von den Abschüssen zwischen 30-35%.

Jagdarten:
Auf Rothirsch kann von dem Hochsitz, oder auch mit der Pirsch oder Pirschfahrt gemischt jagen. Meistens sind die frühen Morgenstunden oder die Abendstunden für das sehr beliebte pirschen geeignet.

Internationale Punktur:

170,00 - 189,99

Bronze

190,00 - 209,99

Silber

von 210,00

Gold

Jagdsaison:

Reifer Hirsch:

1. September – 31. Oktober

Rothirsch:

1. September – 31. Januar

Rottier, Schmaltier:

1. September - 31. Januar

Kalb

1. September – Februars letzter Tag

 

 

DAMWILD (DAMA DAMA)

 

Der Damhirsch war dereinst auch in Ungarn einheimisch, aber er ist in der Eiszeit ausgestorben, und ist wegen der Wiederansiedlung in Ungarn da und hat sich sehr gut and die Naturgegebenheiten angepasst.

Ungarische Verbreitung:
Bestände in großen Nummern leben in der Gegend von Gyulaj, im Oberen Theißgebiet, und im Komitat von Békés und Somogy. Am besten mag er die mit Landwirtschaftsfeldern geteilten Laubwaldflecken der Flachländer und sachten Hügeln. Vom feinsten ist der Damhirsch von Gyulaj, was mehrere Weltrekorde produziert hat und während den Jahrhunderten ein Begriff wurde. In den letzten Jahren entwickelte ein Dambestand sich in der Gegend von Guth, der auch auf Weltrekorde stolz sein kann.

Die Trophäe ist das schaufelförmige Geweih der Hirsche, welches sie jedes Jahr wechseln. Wegen seiner besonderen Form ist es eine sehr beliebte Trophäe. Fünf von den Zehn ersten Hirschen der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt. Die ersten zwei der derzeitigen Weltrangliste wurden auch in Ungarn, in Guth zur Strecke gebracht.

Die Jagdsaison des Damhirsches:
Auf dem Damhirsch wird vorwiegend in Oktober während der Brunft gejagt. Sein Ruf ist derzeit sehr typisch, schnaubenartig. Der Hirsch gräbt ein Brunftbett, und wartet da auf die Tiere. Die Eigenart dieser Wildart ist, dass die Tiere auswählen, mit welchem Hirsch sie begattet werden möchten. Die Dominanzkämpfe zwischen den Hirschen laufen für die besten Plätze des Brunftgebietes. Die Hirsche mit weniger Begabung werden nach der Brunft von November bis Februar gejagt.

Jagdarten:
Die schönste Art Damhirsch zu jagen ist die Pirsch und die Pirschfahrt. Während der Brunft sind die Damhirsche den ganzen Tag aktiv, so gibt es eine gute Chance auf die erregten Hirsche zu jagen. Die Hirsche mit weniger Begabung und die Damtiere werden meist nach der Brunft gejagt. Viele ungarische Wildgatter beschäftigen sich mir Damhirschen um ihre Jagdmöglichkeiten zu erweitern.

Internationale Punktur:

160,00 – 169,99

Bronze

170,00 – 179,99

Silber

von 180,00

Gold

Jagdsaison:

Reifer Damhirsch

1. Oktober – 30. November

Damhirsch:

1. Oktober – Februars letzter Tag

Damtier, Schmaltier

1. Oktober – 31. Januar

Kalb

1. Oktober - Februars letzter Tag

 


REH (CAPREOLUS CAPREOLUS)

 

Der Reh ist in Ungarn sehr verbreitet. Die Unterart, die bei uns zu finden ist das häufigste und kleinste „Hochwild” Mitteleuropas.

Ungarische Verbreitung:
Die besten Bocke sind entlang den Flüßen Theiß und Körös, in den Komitaten von Szolnok und Békés zu finden. Der Rehbestand von Transdanubien ist meistens von mittlerer Qualität. Sein Hauptlebensraum sind die Laubmischwälder, Waldränder und die angrenzenden Rasen und Felder. Mit der Anpflanzung von Waldstreifen und Waldflecken wurde auch der Lebensraum der Rehe deutlich verbessert. Sie haben sich hervorragend an die Landwirtschaftsumgebung angepasst.

Die Trophäe ist das Gehörn des Bockes, was er jedes Jahr wechselt.
Die Trophäen der in Ungarn erlegten Bocke sind zwischen den Ersten der Welt, und so beweisen sie das hervorragende Niveau der ungarischen Rehbewirtschaftung. Von den ersten Zehn rehen der Weltrangliste wurden fünf in Ungarn erlegt.

Jagdsaison des Rehs:
Die Jagd auf dem Rehbock fängt am 15. April an. Der größte Teil der Gäste wählt diese Zeit, denn die Deckung der Vegetation ist noch nicht zu groß und so kann man die besten Bocke einfacher erlegen. Die Brunft ist ein besonderes Jagderlebnis, was von Ende Juli bis Anfang August dauert. Der Jäger imitiert den Ruf der Geiß, oder des Kitzes, und derzeit können auch die sonst vorsichtigen alten Böcke erlegt werden.

Jagdarten:
Auf dem Reh wird vom Hochsitz, auf der Pirsch, oder auf der Pirschfahrt gejagt. Die Jagd auf Geiß und Kitz findet meist in den Wintermonaten statt.

Internationale Punktur:

105,00 – 114,99

Bronze

115,00 – 129,99

Silber

von 130,00

Gold

 

Jagdsaison:

Rehbock

15. April – 30. September

Geiß, Kitz

1. Oktober - Februars letzter Tag

 

 

MUFFLON (OVIS MUSIMON)

 

Diese in Ungarn nicht einheimische Wildart stammt von den Inseln von Korsika und Sardinien und wurde von dort nach Europa eingesiedelt. Die ersten Tiere wurden in den Karpatenbecken in 1868 in Gyimes, Nyitra Komitat eingesiedelt. Von hier ist es auf das Gebiet des heutigen Ungarns gekommen, nach Füzérradvány in 1901. Sie kommen praktisch überall in der Mittelgebirgenregion des Landes vor.

Ungarische Verbreitung:
Nach der Einsiedlung sind seine wichtigsten Verbreitungsgebiete in Ungarn die Mátra, das Buda-Gebirge, die Börzsöny, die Bükk, die Pilis und die Vértes, sowie das Zemplén-Gebirge. Die Höhe unserer Mittelgebirgen sind optimal für den Mufflon. Er mag gebundene, steinige Böden und ältere Wälder, wo er während dem weiden weit sehen kann. Er mag meistens Laubwälder, aber es ist auch wichtig, dass er immer trockene, steinige Böden findet um seine Schalen zu wetzen.
Da er in Gebirgen lebt, muss man gute Ausdauer haben um auf ihn zu jagen.

Die Trophäe ist der ständig wachsender Horn der Widder, die sogenannte Schnecke, wessen Länge sogar 100 cm und der Gurt manchmal 24 cm erreichen kann. Auf der Schnecke kann man die Jahre wegen dem Sektionswachstum erkennen; zwischen den Jahresringen sind Riffel zu finden. Deswegen kann man das Alter des Widders bestimmen.

Die Jagdsaison des Mufflons:
die Jagdsaison fängt am 1. September an. Die Brunft dauert von Mitte Oktober bis Ende Dezember. Es ist ein großes Erlebnis den auserwählten Widder während der Brunft zu erlegen.

Jagdart:
Die öfterste Jagdart auf Mufflon ist die Pirsch. Die Pirschfahrt ergibt nur selten und nur in geeigneten Gebieten Erfolg. Seine Jagd von dem Hochsitz kann auf Wildackern erfolgreich sein. Neben dem Wildschwein kommt auch diese Wildart in unseren Wildgattern oft vor.

Internationale Punktur:

185,00 – 194,99

Bronze

195,00 – 204,99

Silber

von 205,00

Gold

 

Jagdsaison:

Mufflonwidder:

1. September – Februars letzter Tag

 Schaf, Schaflamm:             1. September – 31. Januar

 Lamm:                               1.September - Februars letzter Tag

 

WILDSCHWEIN (SUS SCROFA)

 

Der einzige Mitglied der Familie der Schweine in Europa ist der auch in Ungarn befindlicher Wildschwein, was in Europa, Asien und Nordafrika einheimisch ist, aber er wurde auch in Nord- und Südamerika eingesiedelt.

Ungarische Verbreitung:
Die in größter Zahl in Ungarn vorkommende Wildart lebt meistens in Transdanubien und im Nördlichen Mittelgebirge, aber sie ist schon auch auf der Tiefebene in immer größeren Zahlen da. Sein Lebensraum sind meistens die Laubwälder mit großräumigem Unterwuchs, Nassen Böden, Mooren und Sümpfen. Er ist auch in Nadelwäldern, Gebüschen und Uferschilfen zu finden. Zur Zeit verursacht sein immer häufigeres Auftauchen in den Wohngebieten zunehmende Probleme. In der Vegetationszeit ist sein Tagesruheplatz oft in den großen Mais- und Sonnenblumenfeldern, und wenn er dort auch Wasser findet, dann verlässt sie ihn bis zur Ernte überhaupt nicht. Nach dem Regen sucht er auch die Wiesen und Felder auf, wo er nach Weichtieren tüftelt.

Die Trophäe des Wildschweins sind die überentwickelten Waffen, also seine Eckzähne. Zwei von den Ersten Fünf Keilern der Weltrangliste wurden in Ungarn erlegt, sowie der Derzeitige Weltrekord, was in Budakeszi zur Strecke gebracht wurde.

Seine Jagd:

Bei Einzeljagden ist die Hochsitzjagd am häufigsten, was bei Mondlicht im frisch gefallenem Schnee am schönsten ist. Die Fährtenjagd ist eine recht seltene, sehr schwierige und unvergessliche Jagdart, wo man den ruhenden Keiler versucht auf seinen Tagesrastplatz den frischen Morgenspuren folgend zu überraschen. Der außerordentlicher Gehör- und Geruchsinn des Wildschweins ist von hoher Intelligenz begleitet, so verspricht er eine besonders interessante Jagd für alle Jäger.
Der Höhepunkt der Wildschweinjagd ist der Trieb. Das designierte Gebiet wird von zahlreichen Treibern und Hunden durchsucht, die Jagd wird meistens für 20-25 Jäger organisiert. Die beliebte Jagdart der kleineren Gruppen ist die Riegeljagd. Hier kann man in einigen Revieren neben Schwarzwild auch Rot- und Damtiere, Schmaltiere und Kälber erlegen. Diese Jagd wird auf mehreren kleineren Gebieten mit wenigen Jägern ohne Hunde veranstaltet.
Schwarzwildtreibjagden werden auch öfters in Wildgattern organisiert, wo die Strecke sogar auch 80-100 Stück erreichen kann.

Internationale Punktur:

110,00 – 114,99

Bronze

115,00 – 119,99

Silber

von 120,00   

Gold

 

Jagdsaison:

Der Wildschwein kann dem ganzen Jahr lang erlegt werden.

 

 

FELDHASE (LEPUS EUROPAEUS)

 

Der Feldhase ist in ganz Europa verbreitet.
In Ungarn is er überall zu finden, aber seine Zahlen in den typischen Hochwildkomitaten von Transdanubien sind verschwindend, seine echte Heimat ist die Tiefebene. Die besten Hasenreviere sind in den Komitaten von Békés, Csongrád, Szolnok und Heves.

Seine Bestanddichte kann im Frühling auf den Feldern manchmal bis 50 Tiere / 100 ha betragen, in großräumigen Wäldern kann sie weniger als 10 Tiere / 100 ha sein. Viele Hasen gehen nicht weiter als 1 kilometer von dem Ort ihrer Geburt, und 2/3 der Jünglinge bleiben in einem Kreis von 500 m bis sie geschlechtsreif werden. Der Feldhase frisst nur Pflanzen, aber seine Nahrungsliste ist sehr breit.

Jagdarten:
Die Hasenjagd ist die anstrengendste aller Niederwildjagden, da sie echten Erfolg nur auf der Treibjagd ergibt. Da muß man oft viele Kilometer auf dem Ackerfeld laufen um erfolgreich zu werden. Auf diesen Jagden umfangen 20-30 Jäger und zweimal so viel Treiber das öfters 100-200 ha große Gebiet in einer Kreis- oder U-Form, und beim Engerziehen des Treibes versuchen sie die Hasen aus den Riffeln der Herbsttiefpflüge auszutreiben und zu erlegen.
Bei trockenem oder kaltem Wetter kann die Tagesstrecke auf den guten Hasengebieten 200-300 Stücke erreichen.
Bei wenigeren Jägern kann man auch mit Fasansuchjagd kombiniert auf Hasen jagen, aber da wird auch die Strecke kleiner.

Jagdsaison:

Feldhase:

1. Oktober – 31. Dezember

Kaninchen:       

dem ganzen Jahr lang

 

 

FASAN (PHASIANUS COLCHICUS)

 

Seine ursprüngliche Heimat dehnt vom Kaukasus bis zu dem Amur. Er wurde im Mittelalter nach Europa eingesiedelt und seit dem ist er da fast überall verbreitet.  Heutzutage ist er das häufigste Flugwild. Mehrere Unterarten wurden in Ungarn eingesiedelt, welche sich gemischt haben und so ist ein Hybrid, der „Jagdfasan” entstanden. Er bevorzugt flache und sachte Gebiete. Sein optimaler Lebensraum ist die abwechslungsreiche, Gehölz- und Gebüschlandschaft, wo er entsprechende Ernährungs- und Vermehrungsplätze und auch Verstecke finden kann.

Jagdarten:
Neben den traditionellen Treibjagden bieten die Suchjagden mit Hunden auch ein einzigartiges Erlebnis. Bei Vorstehtreiben steht eine Jägergruppe von 8-12 Leuten die dicht gedeckten Gebiete ab, und die Treiber fangen den Trieb auf einen gegebenen Signal an. Die Großstrecken-Treibjagden werden meistens auf dieser Weise organisiert.
Bei kleineren Jägergruppen wird die Suchjagd oder Buschierung häufig organisiert. In diesem Fall suchen 5-6 Jäger mit einigen Treibern und Hunden die Graben, Kanalufer und Schilfe durch. Hier hat man auch die Gelegenheit einige Hasen oder auffliegende Enten zu erlegen.

Jagdsaison:

Fasanhahn:

1. Oktober – Februars letzter Tag

Fasanhenne:

1. Oktober – 31. Januar

 

 

TAUBEN

 

Im Sommer wird die Taubenjagd immer beliebter.

Türkentaube
Ihr urspüngliches Verbreitungsgebiet dehnt von Kleinasien durch Mittelasien bis Hinterindien. Seine langsame Verbreitung began in diesem Jahrhundert und ist bald explosionsartig geworden.

Ungarische Verbreitung:
Von den Flachländern bis zu den Gebirgen ist sie überall zu finden, sie ist eine völlig kulturfolgende Art. Sie mag die Nähe der menschlichen Siedlungen, aber sie kommt auch in Landwirtschaftsgebieten vor. Auch die Waldränder und Galeriewälder bieten ihr eine Heimat. Die Tauben fliegen früh am Morgen und am Nachmittag auf die Felder hinaus um sich zu nähren, besonders auf Sonnenblumenfeldern. Um dieser Zeit kann man sie erfolgreich jagen.

Ringeltaube
Die Ringeltaube ist ein Zugvogel. Sie kommt meistens im März nach Ungarn an uns zieht los im Oktober, aber in milderen Wintern kann sie auch hier überwintern. Sie ist überall im Land zu finden. Ihr Lebensraum sind meistens Auerwälder und Wiesenwaldflecken. Die Tauben suchen gern die Stoppel der Getreiden auf. Sie können hier und bei den Einflugsorten erlegt werden.

Jagdsaison:

Türkentaube, Ringeltaube

15. August – 31. Januar

 

WASSERWILD

 

Wildentenjagd
Ungarn zählt mit seinen besonders vorteilhaften Gegebenheiten als ein Paradies der Wasserwildjäger. Von den Enten darf man auf Stockenten jagen, das Streckenmaximum ist 8 Stück pro Tag pro Person. Von Mitte August kann man die Zugjagd mit der Tagesjagd von Enten und Blässhühnern ergänzen. Beide Jagdarten ziehen viele ausländischen Gäste nach Ungarn an. Die Jagd der gezüchteten Enten ist auch sehr beliebt. Hier gibt es auch keine Tagesstrecken-Begrenzung. Die Entenjagd im Sommerende oder Anfang Herbst kann hervorragend mit Taubenjagd, und später mit der Jagd auf Fasan und weiteren Niederwildarten kombiniert werden.


Wildgänsejagd

In einigen Gebieten des Landes gibt es die Möglichkeit auf Wildgänse zu jagen. Hervorragende Wildgänsegewässer sind die Flüße Donau, Theiß und Drau, sowie die größeren Fischteiche, zum Beispiel Hortobágy, Biharugra, Fehértó, Tata usw. Im Gegensatz zu den Enten, die am Abend und am Morgen auf die Felder ziehen um sich zu ernähren, verbringen die Blässgänse und Saatgänse die Nacht auf dem Wasser. Die auf dem Wasser übernachtenden Gruppen von manchmal mehreren Tausend Gänsen fliegen früh am Morgen los, um die Felder aufzusuchen. Die Berufsjäger graben die Ansitzlöcher gemäß der Bewegung der beobachteten Gruppen, womit sie die erfolgreiche Gänsejagd der Gäste vorbereiten. Besonders erfolgreich kann die Gänsejagd bei Nebel sein, da die Gänse viel tiefer als gewöhnt fliegen.

Das Streckenmaximum für Wildgänse ist 4 Stück pro Tag pro Person.

Jagdsaison:

Stockente

15. August - 31. Januar

Blässhuhn

1. September - 31. Januar

Saatgans, Blässgans    

1. Oktober - 31. Januar

 Graugans                                           1. Oktober – 31. Dezember